Willkommen auf der Webseite der Zentralmoschee in Köln
Auf unserer Webseite finden Sie einen Überblick und Informationen über unseren Moscheebauprojekt. Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. [ Ihr DITIB-Team ]
Bildergalerie - Moscheebau
Die Zentralmoschee: Würdige Heimstätte für eine Glaubensgemeinschaft
Dem Hinterhof entwachsen
DITIB bietet seit 1984 als Hauptsitz des größten muslimischen Dachverbands auf dem angestammten Gelände in Köln-Ehrenfeld vielfältige Dienste für die in ihr organisierten muslimischen Glaubensgemeinschaften an. Bis zum Abriss 2009 war die DITIB auf einem alten Fabrikgelände mit den über die Jahre gewachsenen Strukturen beheimatet. Schon innerhalb des alten Gebäudes war eine Moschee integriert, jedoch von außen als Moschee nicht erkennbar. Dieser provisorisch umgenutzte und baufällige Gebäudekomplex bot der Vielzahl religiöser, sozialer und kultureller Arbeiten und Veranstaltungen nicht mehr genügend Platz und machte damit einen Neubau erforderlich. Darüber hinaus war die Hinterhofmoschee durch den Bauzustand, aber auch die gegebene Baustruktur, wenig einladend.
Bereits im Jahr 1996 erging einem Ratsbeschluss der Stadt Köln, der alle muslimischen Glaubensgemeinschaften dazu aufforderte, gemeinsam den Bau einer repräsentativen Moschee zu realisieren. Nach jahrelangen Diskussionen und dem Scheitern aller städtischen Bemühungen zur Umsetzung dieses Ratsbeschlusses, entschied die DITIB dann 2001, das eigene Gelände umzugestalten. Aus dem im Jahr 2005 mit Unterstützung des Bundes Deutscher Architekten (BDA) durchgeführten Architektenwettbewerbs, an dem 111 Büros teilnahmen, entwickelte sich dann der kompromissfähige Entwurf der Architekten Gottfried und Paul Böhm.
Durch den repräsentativen Neubau endlich werden ein würdevolle Moschee und ein Gemeindezentrum geschaffen, das über die religiösen, sozialen und soziokulturellen Dienste hinaus auch Raum für vielfältige Aktivitäten und Kooperationen bietet.
Die Architektur
Der neue Gebäudekomplex fasziniert durch das Zusammenspiel von Beton, Glas und Holz und wird geprägt von einer 36,5 m hohen transparenten Kuppel, die von zwei filigranen, 55 Meter hohen Minaretten eingefasst ist. Durch das Zusammenspiel von geschwungenen Betonschalen und großzügigen Glasfronten erhält der Bau seinen modernen und einladenden Charakter und beeindruckt durch das außergewöhnliche Raumgefühl. In Formensprache und Materialwahl ist das Modell eine Entwicklung von der traditionellen Baukultur hin zur modernen. Durch die großzügigen Freitreppen öffnet sich der Bau allen Besuchern, schafft dies doch das Gefühl, der öffentliche Raum erstrecke sich über die einladenden Treppen in den Gebäudekomplex hinein. So werden Schwellen- und Kontaktängste abgebaut und der einladende Charakter von Bau und Gemeinde gleichermaßen betont.
In der Einordnung eröffnet sich der Bau dem Besucher unter vielen Aspekten und bietet verschiedene Annäherungsmöglichkeiten. So kann der Besucher jeden seiner Schritte so vollziehen und lenken, wie es seinen individuellen Erwartungen, seiner Geschwindigkeit und Neugier entspricht. So laden verschiedene Bauelemente zu verschiedenen Anlässen ein, die der jeweilige Moscheebesucher bewusst vollziehen kann, ohne das Gefühl zu haben, mit etwas Fremden, Unerwartetem konfrontiert zu werden. Der Bau senkt in seiner Formensprache und Kommunikation die Hemmschwellen herab und steigert im selben Maße gleichzeitig Neugier und Faszination. So gibt es schon im Eingangsbereich die Möglichkeit, erst „Atmosphäre“ zu schnuppern, sich dem Ganzen schrittweise zu nähern und zu öffnen, dabei von einem Sog der Neugier und Erwatung getragen das Gesamte für sich zu erschließen. Damit schafft der Moscheeneubau neue Perspektiven und Begegnungsmöglichkeiten mit dem vermeintlich Fremden und gleichzeitig doch so faszinierend Vertrautem.
Mit dem Neubau wird jedoch nicht nur ein lockendes, zeitgemäßes und funktionales Gemeindezentrum geschaffen, sondern darüber hinaus ein würdiges, repräsentatives Gotteshaus. Mit einer Moschee, die sichtbar und einladend ist, findet eine bewusste Verortung im Lebensumfeld –auch im architektonischen Sinne- statt. Denn „Integration durch Baukultur“ in ein städtisches Umfeld bietet über das Sichtbarsein und Sichtbarwerden eben auch Identifikationspunkte für alle Muslime in einem Teilwerdungsprozess, weit über Köln hinaus.
Fussnoten:
Die Grundsteinlegung erfolgte Ende 2009 im Rahmen eines feierlichen Programms, das Richtfest fand im Februar 2011 statt und die Eröffnung wird zu einer gastlichen Zeit 2013 erfolgen.
In den Bau fließen weder direkt noch indirekt Mittel von der EU, von Bund, Land oder Kommune. Die DITIB finanziert die Baukosten in Höhe von über 30 Mio. Euro über Eigenmittel und Spenden.
Pressemitteilungen
Pressemitteilung
02.03.2012
Gemeinsame Erklärung zum Moscheebau
Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) und der Architekt Paul Böhm haben sich über die weitere Beteiligung Böhms am Bauvorhaben der Kölner Moschee geeinigt.
[ mehr ... ]
Pressemitteilung
13.01.2012
Über China bis Amerika nach Köln-Ehrenfeld
Köln, 13.01.2012: Das Jahr ist noch jung, doch jetzt schon setzt sich der positive Trend weiter fort: immer mehr Menschen aus verschiedensten Ländern, kulturellen und religiösen Kreisen zeigen zunehmend Interesse für die Dienstleistungen und Angebote des DITIB-Dachverband ebenso wie für den Moscheebau.[ mehr ... ]
Aktuelles
03.11.2010
Gelungener Abend der Kölner Bauindustrie
Für die Ausführung der Trockenbauarbeiten werden leistungsfähige und zuverlässige Unternehmen gesucht. Die Auswahl unter den Bewerbern erfolgt nach folgenden Beurteilungskriterien: [ mehr ... ]
Pressemeldung
01.02.2010
DITIB eröffnet Infocontainer
Die Türkisch Islamische Union hat am 25.01.2010 an der Baustelle der neuen Zentralmoschee einen Infocontainer eröffnet. [ mehr ... ]